Soziale Unsicherheiten / Ängste

Bewältigung sozialer Unsicherheiten und Ängste

Allgemein:
Die Defizite können auf drei Ebenen liegen.

1. Ebene des offenen Verhaltens

Mangelnde soziale Kompetenzen
z. B. Blickkontakt halten, zünden, Gefühle ausdrücken, kompetentes Durchsetzen der eigenen Bedürfnisse, Fähigkeit zum Führen von Konfliktgesprächen, angemessene Sprechgeschwindigkeit und Betonung, Vorträge halten, auf andere zugehen, mit anderen reden.

2. Ebene der Emotionen

Physiologisch messbare Angst in sozialen Situationen
z. B. Schweißausbrüche, feuchte Hände, Herzklopfen, zittern, Durchfall usw.

3. Ebene der Kognitionen

Negative gedankliche Steuerung in sozialen Situationen
z. B. Ich schaff das sowieso nicht, die anderen lachen über mich.

Therapeutische Maßnahmen

Grundlage unserer Arbeit ist die verhaltenstherapeutische Videoanalyse und Anamnese. Darauf aufbauend führen wir individuell an die Persönlichkeit angepasst folgende Maßnahmen durch:

  • Gruppentraining
  • Tiergestützte Therapie (Hund, Pferd)
  • Verhaltenstherapeutische Interventionen (IntraActPlus-Konzept)
  • Üben sozialer Kompetenzen
  • Angstabbau durch Konfrontation
  • Veränderung der kognitiven Steuerung
  • Elternarbeit