LRS-Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Schwäche)

Was ist Legasthenie?

LRS-Legasthenie

Bei LRS handelt es sich um ein Syndrom über dessen Ursache sich die Wissenschaft streitet. Wo die Mediziner reduzierte Leistungsfähigkeit in bestimmten Gebieten des Gehirns vermuten, glauben Psychologen und Pädagogen schulische Lernstörung zu erkennen. Am ehesten trifft wohl die Definition Teilleistungsstörung zu.

Allgemein:

Erstklässler lernen heute nach verschiedenen Lesemethoden das Lesen (Synthetische Methode oder Ganzwortmethode). Bei der synthetischen Methode (Wort Lautzeichen für Lautzeichen zusammen) fallen Lernschwierigkeiten früher auf als bei der Ganzwortmethode. Oft zeigen sich bei Legasthenikern zu Beginn der 2.Klasse langsames und ungenaues Lesen und Leseunlust. Die leichteren oder schweren Leseprobleme führen aber zwangsläufig zu Rechtschreibschwierigkeiten. Bei jüngeren Legasthenikern findet man häufig die Verwechslung ähnlich klingender Laute wie o-u, s-ß-sch-z. Diese Fehler gelten als Anzeichen einer Hörverarbeitungsschwäche. Bei anderen Kindern kommt es gelegentlich zu Vertauschungen von Buchstaben, wie b-d-g, a-o und das Vertauschen von Reihenfolgen (z. B. karnk statt krank). Diese Auffälligkeiten deuten auf Unsicherheiten bei der Raum-Lage (visuelles System) und beim Erfassen von Reihenfolgen hin.

Therapie:

Individuell an das Kind angepasst arbeiten wir mit unterschiedlichen Programmen an der Verbesserung der Legasthenie

  • Marburger Rechtschreibtraining
  • Lesen und Schreiben lernen mit dem IntraActPlus-Konzept, wo die Videoarbeit einen großen Anteil in der Arbeit ausmacht
  • Spezielle Computerprogramme
  • Verhaltenstherapie